Dozent Dr.med. Gerald Friedl - ORTHOPÄDIE & Chirurgie        

op-s Center Graz  -  Orthopädie, Chirurgie, Spezielle Schmerztherapie, Polypharmazie, Physiotherapie, Massageinstitut           

  

 



In Verbindung mit unseren assoziierten Beleg-Kliniken in Graz besteht am  

 

Hauptstandort op-s Center Graz ein dichtes Netzwerk aus verschiedenen

 

Fachpersonen, die einen optimalen Zugang für eine umfassende medizinische 


Versorgung gewährleisten. Eine zeitgerechte Behandlung auf aktuellem


Wissenstand - ob konservativ, minimal-invasiv, ambulant oder ggf.


auch stationär / operativ - steht dabei im Zentrum unserer Bemühungen. 


Weitere Informationen über das Behandlungsangebot finden Sie auf der 


Homepage des op-s Center: www.op-s.at




Doz.Dr.med. Gerald Friedl

Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Unfallchirurgie
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Orthopädie und Traumatologie (Unfallchirurgie)







Oft können mit wenigen, ganz gezielten Maßnahmen selbst chronische Beschwerden nachhaltig behandelt und Operationen gänzlich verhindert oder oft auf kleinere, minimal-invasive Eingriffe reduziert werden.

Das individuell optimierte Zusammenspiel der operativen und nicht-operativen Behandlungs-möglichkeiten stellt für mich noch immer die größte Herausforderung und das wichtigste "Erfolgsgeheimnis" bei vielen Leiden am Bewegungsapparat dar.



Dozent Dr.med. Gerald Friedl hat in Graz Medizin studiert und seine Facharztausbildung an der Universitätsklinik bei Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager 2006 abgeschlossen. Neben zahlreichen Lehrtätigkeiten an der Universität Graz, an Pflege-, Physio- und Ergotherapieschulen war er in diversen leitenden Funktionen als Orthopädischer Chirurg und Unfallchirurg tätig. 2010 folgte er nach Aufenthalten in den USA (Mayo-Clinic Rochester) und Norddeutschland schließlich den Ruf an das international renommierte Spital in der Sportregion Davos (Swiss Olympia Center). Dort war er bis zuletzt als Chefarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie tätig und hatte auch die Leitung der stationären und ambulanten Physiotherapie inne.


Sein besonderes Engagement für spezielle Schmerztherapie-Maßnahmen bei chronischen SchmerzpatientInnen besteht bereits seit seiner Zeit als Assistenzarzt an der Uniklinik Graz. Multimodale Therapieansätze - von der rein konservativen Orthopädie, über Manuelle Therapie und mikroinvasive, Bild-gesteuerte Schmerztherapien wie Nervenblockaden, Radiofrequenztherapien, dgl. - sind ambulant am op-s Center etabliert. Für erweiterte Angebote darüber hinaus, etwa für multimorbide  SchmerzpatientInnen besteht eine sehr erfolgreiche Kooperation mit führenden Spezialisten für Polypharmazie, wodurch eine größtmögliche Sicherheit bei medikamentöse Dauerbehandlungen gewährleistet werden kann. 

Von wissenschaftlicher Seite beschäftigte sich Doz.Dr. Gerald Friedl mit den schonenden Möglichkeiten der mikroinvasiven Schmerztherapie mittels Radiofreqenztherapie (PRFA) bei Tumorerkrankungen bzw. Metastasen. Darüber hinaus hat er sich als Orthopäde für die landesweite Etablierung eines interdisziplinären Schmerznetzwerkes in der Steiermark engagiert.


Neben wissenschaftsbasierten Spezialisierungen und Forschungstätigkeiten für regenerative Knorpel- und Knochentherapien ("Stammzelltherapie") besteht seit über 10 Jahren der Hauptfokus auf Minimal-invasive Chirurgiemethoden (MIS) in der Orthopädie und Unfallchirurgie, sowohl für gelenkserhaltende Operationen (z.B. Kreuzbandplastiken, Frakturen an Wirbelsäule/Gelenkes), als auch für Gelenksersatz-Operationen ("Endoprothesen", Teil-/Totalendoprothesen) an Knie-, Hüft- und Schultergelenken. Besonders hervorzuheben sind seine Engagements bei Entwicklungen an einem MIS-Wirbelsäulensystem für Stabilisierungsoperationen (Fa.Synthes) und einer MIS-Methoden für Schienbeinkopf-Frakturen (Fa.Medtronic) in der Schweiz. 


In Deutschland und später in der Schweiz wurde ein MIS-Zugang für die minimal-invasive Implantation von Hüftendoprothesen weiterentwickelt, der seit 2008 nicht nur von Doz.Dr. Gerald Friedl durchgehend zum Einsatz kommt, sondern sich mittlerweile auch in anderen Regionen Europas als besonders vorteilhaft etabliert hat und als sog. "Münchner Zugang" oder "OCM-Zugang" unter den Experten bekannt ist. Dieser MIS-Zugangsweg verbindet alle Vorteile eines minimal-invasiven Zuganges ("Schlüssellochchirurgie") - wie geringere Blutungskomplikationen, raschere Remobilisation bei geringeren postoperativen Schmerzen - mit der größtmöglichen Flexibilität z.B. für allfällig notwendiger Erweiterungsanforderungen etwa bei schwierigeren Pfannendeformationen (Hüftdysplasie) oder bei Revisionsoperationen. Zudem müssen keine Kompromisse bei der Implantatwahl eingegangen werden, sodass eine größtmögliche Langzeitsicherheit hinsichtlich in der Vergangenheit oftmals nach vielen Jahren aufgetretener Implantatversager "neuerer" Implantate a priori gewährleistet werden kann. Seit 2008 musste von Doz.Dr. Friedl nur in 3% der Primärimplantationen auf eine herkömmliche Implantationsmethode zurückgegriffen werden, in 97% d.F. konnten die primären Endoprothesen minimal-invasiv implantiert  werden.


Sein berufliches Engagement zeichnet sich nicht nur durch seine internationalen Tätigkeiten und Erfahrungen als Chirurg aus, Doz. Dr. Gerald Friedl ist mit über 600 Fremdzitaten in der internationalen Forschungsgemeinschaft der Orthopäden und Unfallchirurgen durch wichtige Schlüsselpublikationen auf dem Gebiet des endoprothetischen Gelenksersatzes, der Osteoporose, und der Stammzelltherapie für Knochen-/ Knorpelregeneration bekannt und wegbereitend vertreten. Die im Rahmen seiner Tätigkeiten in den USA (Mayo Clinic), Deutschland und Schweiz erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten kommen nunmehr seinen PatientInnen in Graz zugute, obwohl Kooperationen mit der Schweiz und Deutschland weiterhin aufrecht sind. Weitere Informationen über den beruflichen Werdegang, Fachexpertisen und Publikationen finden Sie hier »









Mag.Dr. Ingrid Friedl

KLINISCHE PHARMAZIE, POLYPHARMAZIE


 

Frau Mag.Dr.rer.nat. Ingrid Friedl










Bei zahlreichen Erkrankungen steigt mit zunehmenden Alter das individuelle Risiko für Wechselwirkungen der verschiedenen Medikamente enorm an. Das kann nicht nur zu bedrohlichen Nebenwirkungen führen, auch der Behandlungserfolg wird dadurch oft in Frage gestellt.


Die Polypharmazie beschäftigt sich genau mit dieser überaus komplexen Thematik und stellt für jeden einzelnen Patienten sicher, dass die verschiedenen Medikamente aufeinander so abgestimmt werden, dass ein optimaler Behandlungserfolg bei minimiertem Risiko gewährleistet werden kann.